Zum Inhalt springen
ZebrioSchulwege sichtbar machen

Für Schulen und Gemeinden

Elterntaxi: die Gründe verstehen

Vor vielen Schulen stauen sich morgens die Autos. Verbote und Appelle helfen oft wenig, solange die Gründe unbekannt sind. Zebrio fragt Eltern, die ihr Kind bringen, warum sie das tun und welchen Weg ihr Kind sonst gehen würde.

Was Zebrio die Eltern fragt

Wer angibt, das Kind mit dem Auto zu bringen, wählt die Gründe aus einer festen Liste, zum Beispiel diese. Außerdem markieren die Eltern, wo das Kind aussteigt, und können den Weg einzeichnen, den es sonst zu Fuß gehen würde. Gefahrenstellen auf diesem Weg zählen genauso wie alle anderen.

  • Der Weg ist zu gefährlich

  • Der Weg ist zu weit

  • Es liegt auf meinem Weg (z. B. zur Arbeit)

  • Mein Kind ist noch zu jung für den Weg allein

Was die Schule daraus erfährt

  • Wie viele gebracht werden

    Der Anteil der Kinder zu Fuß, mit Rad, Roller, Bus und Auto, auch je Jahrgang.

  • Die häufigsten Gründe

    Welche Gründe Eltern am häufigsten nennen, als Diagramm im Bericht.

  • Wo die Kinder aussteigen

    An der Hol- und Bringzone, direkt vor dem Tor oder in einer Nebenstraße.

  • Der Weg, den sie gehen würden

    Welche Wege diese Kinder zu Fuß nehmen würden und wo die Eltern dabei Gefahren sehen.

Gezielt handeln

Wird „zu gefährlich“ oft genannt, helfen sichere Querungen oder Schülerlotsen an den gemeldeten Stellen. Ist der Weg zu weit, verringern Hol- und Bringzonen in etwas Abstand zur Schule den Verkehr vor dem Tor. Fehlt die Begleitung, helfen Laufgruppen oder ein Laufbus. Schulstraßen und Schulzonen sind weitere Möglichkeiten.

Wer die Gründe kennt, kann die passenden Maßnahmen wählen.

Mehr zum Thema

Zebrio auch an Ihrer Schule?

Schulen, Elternbeiräte und Gemeinden, die eine Schulwegbefragung machen möchten, schreiben uns einfach eine E-Mail. Wir beantworten Ihre Fragen und richten die Befragung für die Schule ein.