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ZebrioSchulwege sichtbar machen

Wissen

Schulweg-Glossar

Was ist eine Schulstraße, was ein Laufbus, und wer macht eigentlich die Verkehrsschau? Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um den sicheren Schulweg in einfachen Worten.

Angstraum

Ein Ort, an dem sich Kinder oder Eltern unsicher fühlen, auch ohne Autoverkehr: eine dunkle Unterführung, ein einsamer Weg oder ein unübersichtlicher Platz. In Zebrio können Eltern solche Stellen als eigene Kategorie melden.

Fahrradstraße

Eine Straße, in der das Rad Vorrang hat. Andere Fahrzeuge dürfen nur hinein, wenn ein Zusatzschild es erlaubt, und alle fahren höchstens 30 km/h. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren. Für Radschulwegpläne sind Fahrradstraßen gute Verbindungen.

Schulwegplan erstellen

Gehschulwegplan

Eine Karte für den Schulweg zu Fuß: Sie zeigt empfohlene Wege, sichere Querungen und Stellen, an denen Kinder besonders aufpassen müssen. Meist erstellt ihn die Gemeinde mit Schule, Polizei und Straßenverkehrsbehörde.

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Hol- und Bringzone

Ein Platz etwas abseits der Schule, an dem Eltern ihr Kind aus dem Auto lassen, manchmal auch Elternhaltestelle genannt. Das letzte Stück gehen die Kinder zu Fuß, und vor der Schule bleibt es ruhiger. In Zebrio trägt die Schule ihre Hol- und Bringzonen ein, und Eltern wählen sie als Startpunkt des Fußwegs.

Elterntaxi verstehen

Laufbus

Eine Gruppe von Kindern geht gemeinsam zur Schule, anfangs begleitet von Erwachsenen, mit festen „Haltestellen“ und Zeiten wie bei einem Bus. Später gehen die Kinder auch ohne Begleitung zusammen.

Schulweg üben

Querungshilfe

Eine Mittelinsel, an der Kinder die Straße in zwei Etappen überqueren und jeweils nur auf eine Fahrtrichtung achten müssen. Auch vorgezogene Gehwege, die die Fahrbahn verengen, erleichtern das Überqueren.

Radschulwegplan

Wie der Gehschulwegplan, aber für den Weg mit dem Fahrrad, meist für weiterführende Schulen. Er zeigt empfohlene Radwege und schwierige Stellen.

Schulwegplan erstellen

Schülerlotsen und Schulweghelfer

Ältere Schülerinnen und Schüler (Schülerlotsen) oder Erwachsene, oft Eltern (Schulweghelfer), helfen Kindern an schwierigen Stellen über die Straße. Ausgebildet werden sie in der Regel von Verkehrswacht und Polizei.

Schulstraße

Eine Straße vor der Schule, die zu Unterrichtsbeginn und -ende für Autos gesperrt wird, damit Kinder in Ruhe ankommen. Schulstraßen werden in einigen deutschen Städten erprobt.

Sichtfeld an Kreuzungen

Kinder sind klein: Hinter parkenden Autos sehen sie den Verkehr nicht, und Autofahrer sehen sie nicht. Deshalb ist Parken bis fünf Meter vor Kreuzungen und Einmündungen verboten. Zugeparkte Ecken sind eine der häufigsten Gefahren auf dem Schulweg.

Schulweg üben

Straßenbaulastträger

Wer eine Straße baut, unterhält und Umbauten bezahlt: je nach Straße die Gemeinde, der Landkreis, das Land oder der Bund. Eine Mittelinsel oder ein breiterer Gehweg hängt deshalb davon ab, wem die Straße gehört.

Für Gemeinden und Verkehrsbehörden

Straßenverkehrsbehörde

Die Behörde, die Verkehrszeichen, Zebrastreifen, Ampeln und Tempolimits anordnet. Meist ist es das Landratsamt, in größeren Städten die Stadt selbst. An sie richten sich Wünsche wie Tempo 30 oder ein Zebrastreifen vor der Schule.

Für Gemeinden und Verkehrsbehörden

Tempo 30 vor Schulen

Vor Schulen kann die Straßenverkehrsbehörde leichter Tempo 30 anordnen als an anderen Stellen, auch an Hauptstraßen. Ob und auf welchem Abschnitt, entscheidet die Behörde im Einzelfall.

Für Gemeinden und Verkehrsbehörden

Unfallkommission

Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Straßenbaulastträger untersuchen gemeinsam Stellen, an denen sich Unfälle häufen, und schlagen Maßnahmen vor. Gefährliche Stellen auf dem Schulweg, an denen noch nichts passiert ist, kennt sie oft nicht: Hier hilft eine Elternbefragung.

Für Gemeinden und Verkehrsbehörden

Unfallversicherung auf dem Schulweg

Schülerinnen und Schüler sind auf dem direkten Weg zur Schule und zurück gesetzlich unfallversichert, kostenlos über die Unfallkasse des Landes. Auch Umwege für eine Fahrgemeinschaft sind versichert. Einen Unfall meldet die Schule.

Verkehrsberuhigter Bereich

Eine Straße mit blau-weißem Schild, in der Autos Schrittgeschwindigkeit fahren müssen und Kinder überall gehen und spielen dürfen. Parken ist nur auf markierten Flächen erlaubt. Umgangssprachlich heißt sie oft „Spielstraße“.

Verkehrsschau

Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Straßenbaulastträger sehen sich Straßen vor Ort an und prüfen, ob Schilder, Markierungen oder Umbauten nötig sind. Die Ergebnisse einer Elternbefragung zeigen, welche Stellen dabei auf die Liste gehören.

Für Gemeinden und Verkehrsbehörden

Verkehrswacht

Ein Verein, der sich ehrenamtlich für Verkehrssicherheit einsetzt, mit Gruppen in vielen Landkreisen. Die Verkehrswacht bildet zum Beispiel Schülerlotsen aus, macht Aktionen zum Schulanfang und berät Schulen.

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Schulen, Elternbeiräte und Gemeinden, die eine Schulwegbefragung machen möchten, schreiben uns einfach eine E-Mail. Wir beantworten Ihre Fragen und richten die Befragung für die Schule ein.