Für Schulen und Gemeinden
Schulwegplan erstellen: mit dem Wissen der Eltern
Ein Schulwegplan zeigt Kindern und Eltern den sichersten Weg zur Schule und nennt die Stellen, an denen sie besonders aufpassen müssen. Damit er stimmt, braucht die Gemeinde zuerst gute Daten: Welche Wege gehen die Kinder wirklich, und wo ist es gefährlich?
Was ist ein Schulwegplan?
Ein Geh- oder Radschulwegplan ist eine Karte mit empfohlenen Wegen, sicheren Querungen und Gefahrenstellen rund um die Schule. Meist erstellt ihn die Gemeinde zusammen mit Schule, Polizei und Straßenverkehrsbehörde. In Baden-Württemberg schreibt ein Erlass des Innenministeriums vor, dass die Gemeinden mit den Schulen für jede Grundschule einen Gehschulwegplan erstellen.
Welche Straßen die Kinder tatsächlich nutzen
Wo Eltern ihr Kind in Gefahr sehen
Wo Gemeinde und Verkehrsbehörde ansetzen
So könnte Ihr Schulwegplan aussehen

In vier Schritten zur Datengrundlage
Die Schule richtet die Befragung in etwa 10 Minuten ein und druckt für jedes Kind einen Elternbrief mit QR-Code.
Eltern zeichnen den Schulweg ihres Kindes auf einer Karte ein und markieren gefährliche und gute Stellen, mit dem Handy oder am Computer.
Die Schule sieht die Ergebnisse sofort: meistgenutzte Wege, gebündelte Gefahrenstellen, Verkehrsmittel und die Gründe für Elterntaxis.
Die Schule gibt den Bericht und die GIS-Daten an die Gemeinde. Sie sind die Grundlage für den Schulwegplan und für die Verkehrsschau.
Was die Befragung erfasst
Der Schulweg
Startpunkt (Zuhause oder Haltestelle), Verkehrsmittel und der Weg Straße für Straße.
Gefahrenstellen
Gefahrenstellen in festen Kategorien, etwa fehlende Querung, parkende Autos, unübersichtliche Stellen oder Angsträume.
Gute Stellen
Was schon gut funktioniert: Zebrastreifen, Ampeln, Schülerlotsen oder ruhige Wege.
Elterntaxis
Warum Kinder gebracht werden, wo sie aussteigen und welchen Weg sie gehen würden.
Buskinder
An welcher Haltestelle Kinder aussteigen und welchen Weg sie von dort gehen.
Hinweise der Eltern
Kurze Texte und Vorschläge, die die Schule prüft und für den Bericht freigibt.
Warum die Sicht der Eltern zählt
Eltern kennen den Weg ihres Kindes jeden Tag, auch im Winter, im Dunkeln und zur Hauptverkehrszeit. Sie wissen, wo ihr Kind warten muss, wo es unsicher ist und warum es manchmal gebracht wird. Mit Zebrio fließt dieses Wissen geordnet in die Planung ein, statt in Einzelgesprächen und Papierbögen verloren zu gehen.
Elternzeigen Wege und Stellen
Schuleerstellt einen Bericht
Gemeinde und Verkehrsbehördebekommen den Bericht
Schulwegplanund Verbesserungen vor Ort
Erst einmal ausprobieren
In der Demo spielen Sie eine Schulwegbefragung an der erfundenen Grundschule Sonnenwiese in Musterstadt durch, von beiden Seiten. Als Eltern zeichnen Sie einen Schulweg ein und markieren Gefahrenstellen und gute Stellen. Als Schule öffnen Sie die Auswertung mit dem Schlüsselblatt und sehen die Antworten von 60 Beispielfamilien auf der Karte, bis zum fertigen Bericht. So wissen Sie vorher genau, was auf Schule und Eltern zukommt. Den persönlichen Zugang für 14 Tage bekommen Sie auf Anfrage per E-Mail.
Als Eltern
Schulweg einzeichnen, Gefahrenstellen und gute Stellen markieren, verschlüsselt absenden.
Als Schule
Die Auswertung mit Karte, Gefahrenstellen, Verkehrsmitteln und den Gründen für Elterntaxis.
Der Bericht
Fertig für Gemeinde und Verkehrsbehörde, als Webseite, PDF und GIS-Daten.
- Von der Befragung zum PlanDer ganze Ablauf: einrichten, befragen, auswerten und den Schulwegplan zeichnen.
- Das PlanungswerkzeugAus den Ergebnissen einen Schulwegplan zeichnen, drucken und weitergeben.
- Leitfaden zur BefragungZeitplan und Texte zum Kopieren für Newsletter, Elternabend und Erinnerung.
- Für Gemeinden und VerkehrsbehördenBericht, Karten und GIS-Daten für Verkehrsschau und Planung.
Zebrio auch an Ihrer Schule?
Schulen, Elternbeiräte und Gemeinden, die eine Schulwegbefragung machen möchten, schreiben uns einfach eine E-Mail. Wir beantworten Ihre Fragen und richten die Befragung für die Schule ein.